Mittwoch, 7. März 2018

Mal was anderes, essen tun wir ja alle. Mischsauerteigbrot selbstgemacht :)

Ich habe echt überlegt, soll ich, oder soll ich nicht....

Gesiegt hat meine Lust dazu :).

Es ist nicht so, dass ich Alles, was ich esse, nach Zutaten kontrolliere. Aber, nachdem ich gewahr darüber geworden bin, dass Menschenhaare !!! und Anderes in den Teiglingen von gekauftem Brot oder Brötchen enthalten sind (ja genau, echt ekelig, und keine Verschwörungstheorie. Siehst Du hier), habe ich mich zumindest dazu entschieden, immer mal wieder Brot selber zu backen.

Und, dieses Mal ist es ein Mischbrot, mit selbstgemachtem Sauerteig-Ansatz.


Das sind die ersten Zutaten, die man für sein Brot benötigt. Roggenmehl 1150 (ich nehme Bio Qualität), Wasser, und Sauerteig-Ansatz, den ich aus vorherigem Backen abgezwackt, und im Kühlschrank aufbewahrt hatte. Das Alles wird miteinander verrührt.

(Es ist ganz leicht, Sauerteig-Ansatz selber herzustellen. Man benötigt, eine Schüssel, oder ein Glas, 25 gr Roggenmehl 1150 und 25 ml warmes Wasser. Das wird verrührt, und dann mit einer Folie abgedeckt, an einen warmen Ort gestellt. 
Nach 24 Std. kommen dann 50 ml Wasser, und 50 gr Mehl wieder dazu, folgend mit dem gleichen Prozedere.
Am 3. Tag fügt man 100 ml Wasser, und 100 gr Mehl hinzu, und deckt es noch mal für 24 Std. ab, und stellt es an einen warmen Ort [es sollte schon säuerlich riechen, und Blasen hervorgebracht haben] Am 4. Tag kann es dann verarbeitet werden. Es gibt auch im Laden, schon fertigen Sauerteig-Ansatz, als Pulver. Aber, bei dem weiß ich nicht, ob man ihn vermehren kann.)

Tatsächlich arbeite ich, was das Brot backen angeht, nie mit irgendwelchen Maßeinheiten. Ich verarbeite die Menge der Zutaten nach Gefühl. Nicht umsonst nenne ich mein Tun "Claudia´s experimentelle Küche" :). 


Der Teig sollte eine Festigkeit haben, wie Rührkuchenteig, und wird mit Folie abgedeckt, für ca. 12 - 15 Std. an einen warmen Ort gestellt.


Nach dieser Zeit, es ist leider nicht so gut erkennbar, ist Alles zusammen vergoren, und es sind Bläschen entstanden. 
Jetzt kannst Du, von diesem Vorteig, einen Teil abnehmen, noch bevor andere Zutaten hinzu kommen, in ein Glas oder eine zu verschliessende Schüssel abnehmen, und im Kühlschrank ca. 4 Wochen aufbewahren (ich weiß, was die Haltbarkeit angeht, gehen die Meinungen auseinander. Aber, das sind meine Erfahrungen).

Ich habe mich dazu entschieden, Dinkelmehl, Hanfmehl, und was ich hier leider nicht gezeigt habe, Buchweizenkörner hinzu zu fügen. Was natürlich auch nicht fehlen darf, ist gesalzenes (ca. 1 Teelöffel [Himalaya] Salz) Wasser. Was die Menge angeht, wenn Du merkst, dass der Teig, beim Verrühren, klebrig wird, ähnlich wie Pizzateig, ist er gut.

Als Zutaten kannst Du natürlich auch andere Dinge verwenden. Andere Mehle, wobei auf das Mengenverhältnis zu achten ist, je nach anderem Mehl, was die "Klebbarkeit" betrifft (steht zum Teil auf der Verpackung, oder kann im Netz nachgelesen werden). Je nach "Klebbarkeit" des weiteren Mehles, geht das Brot gut, oder auch nicht so gut auf, also "hoch". Oder auch andere Körner, Zwiebeln, etc.. Du kannst Deiner Fantasie freien Lauf lassen :).


Das Ganze dann verrührt, in eine, mit Backpapier ausgelegte Backform füllen, und wieder, abgedeckt, für ca. 5 Std. an einen warmen Ort stellen. Es sollte aufgegangen sein, und kann dann danach, bei 180° für ca. 50 Minuten gebacken werden (ggf. mit einem Zahnstocher pieken, und nachsehen, ob es fertig ist).



Et vóila, hier ist dann, leider etwas dunkel, das Ergebnis :).

Viel Freude mit dem "Rezept" ;).